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500.000 EURO:,, für rechtswidrigen Software Einsatz gezahlt."

Der rechswidrige Einsatz unlizenzierter Software hat Unternehmen in Deutschland im ersten Halbjahr 2006 insgesamt 500.000 EURO an Schadenersatz und Nachlizenzierungen gekostet. Mit 3600 Hinweisen sei die Zahl der erfassten Fälle auch in diesem Jahr auf einen neuen Höchststand geklettert, teilte die Branchenvertretung BSA ( Business Software Alliance ) mit.

von Dirk Dammer
,,Obwohl die Raubkopierrate in Deutschland 2005 weiter gesunken ist, existiert immer noch ein harter Kern von Unternehmen, die entweder aus sträflicher Nachlässigkeit oder gar vorsätzlich unlizenzierte Software einsetzen", sagte Georg Herrnleben, Europa-Chef der BSA. Für das vergangene Jahr habe das Bundeskriminalamt über 2600 Fälle von Softwarepiraterie bei einer Aufklärungsquote von 98,7 Prozent ermittelt, hieß es. In 637 weiteren Fällen sei es um gewerbsmäßigen Handel gegangen. 2005 war der Anteil von Raubkopien bei einem Wert von 1,5 Milliarden EURO der BSA zufolge von 29 auf 27 Prozent gesunken.

Betriebe ohne Nachfolger:,, Keiner will mehr Buckeln wie die Alten"

Dieter Loff hat in den vergangenen drei Jahren immer wieder ans Aufhören gedacht. Doch der 67 Jahre alte Buchbindermeister steht immer noch in seiner Werkstatt in Erfurt. Seit Jahren sucht er einen Nachfolger - sieben Interessenten haben sich bisher bei ihm gemeldet.

von Annette Reuter
Ein geeigneter Bewerber war nicht dabei. ,,Nachfolger im Handwerk gibt es nicht wie Sand am Meer. Ich will das hier aber nicht sterben lassen ", sagt Deter Loff. Eine Tradition von fast 100 Jahren wäre dann zu Ende. So wie Loff geht es vielen kleinen Betrieben in Thüringen und ganz Deutschland. Nachfolger sind immer schwerer zu finden, vor allem weil es innerhalb der Familie kein Interesse mehr gibt. Gesucht wird mittlerweile auch nach "wildfremden" Käufern. ,, Söhne und Töchter sagen heute, wie die Alten will ich nicht rumbuckeln und gehen woanders hin", sagt Christian Brasche von der Handwerkskammer Erfurt. Er schätzt dass in Thüringen in den kommenden zehn Jahren rund 30 Prozent! der Inhaber kleiner Handwerksbetriebe einen Nachfolger suchen.

Hilfe:,, Ich bekomme keine Ware"

Notstand in Deutschland. Durch jahrelange billig Importe aus Asien und wer weiss noch woher? sind die Lagerbestände der Grosshändler für weiterverarbeitende Betriebe und Unternehmen drastisch reduziert worden. Ich kann das als Unternehmer natürlich nachvollziehen. Der Verbraucher will billig dann bekommt er billig. Keiner dieser Kunden darf aber von unseren deutschen Unternehmen erwarten, dass wir in Europa die Arbeitskräfte für 50cent arbeiten lassen können.

von Jürgen Szodrak
Als kleiner selbständiger Unternehmer der in die Zeit hineingeboren wurde, als immer mehr Unternehmen die Produktion in das Ausland verlegt haben, konnte auch ich nicht vorhersehen was das für Deutschland und gleichfalls für Europa jemals an Bedeutung haben wird. Tausende von produzierenden Industrie Unternehmen sind mittlerweile nicht mehr am Markt, oder haben die Belegschaft auf ein minnimum reduziert. Nicht alle konnten im billigen Ausland ihre Betriebe weiter ausbauen. Die, die finanziell ausgesorgt hatten, wollten dieses auch gar nicht. Geld mit sehr guten Nachkriegsarbeitkräften verdient, die allesamt noch unter Schock standen und so sehr einfach zu führen waren. Der Handelsmarkt war ja auch überschaubar und zahlungskräftig, hatten doch alle das Nachholbedürfnis etwas zu erreichen oder zu besitzen. So lief das Geld automatisch zu denjenigen die sowieso schon ein LKW davon ihr Eigen nannten. Das war es auch schon mit unseren "" Herren "" Unternehmer. Politiker eingeschlossen und auch die Manager nicht zu vergessen. Danke das ihr alle so grosses für unser Land geleistet habt. Deutschland hat keine Ware, keine Arbeit ( und wenn wir Arbeit haben gibt es keine eigenenFachkräfte. ) Diese werden dann auch billig .-.- importiert.-.- Wir besitzen aber jede menge Schwachsinn und Luftlöcher und Redner und Besserwisser und alte Proffessoren und und...... und... Was wir jetzt benötigen das haben wir aber nicht. Tolle Arbeit.

Fortsetzung folgt:,, in Kürze." Noch verschärfter!

 

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